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Es ist ein unscheinbares Stück Plastik, das kaum auffällt. Ein Gebrauchsteil für Sekunden, ein Wegwerfartikel. Ein einfacher Rühr-Stick. Und es bedurfte vermutlich eines Geistesblitzes, um auf die Idee zu kommen, mit der Produktion des kleinen Plastikstäbchens seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Plan ist aufgegangen. Inzwischen ist aus der Idee ein neunköpfiges Unternehmen geworden: Die Etna Plastics s.r.l., ansässig in Motta S. Anastasia, in der Provinz Catania auf Sizilien.

Für Giuseppe Massimo Arcidiacono steht die Wirtschaftlichkeit an oberster Stelle
Giuseppe Massimiliano Arcidiacono
Auch die Entscheidung zur klaren Positionierung und der Mut, diese konsequent beizubehalten, wurden belohnt: Mit ca. 1,7 Mio. Jahresumsatz (2010) zählt Etna Plastics heute in Italien zu den Top-Herstellern für Kaffee-Spatel aus PP. Im 24/7-Schichtbetrieb werden rund 600 Tonnen Rohmaterial pro Jahr verarbeitet, hauptsächlich PP, aber auch Bioplastics und andere Materialien.
Erst kürzlich feierte man bei Etna Plastics das 10-jährige Bestehen, mit viel Kaffee, dessen Geschmack sich erst beim Rühren so recht zu entfalten vermag. Es war per se ein doppelter Beweis für die einfache und vielleicht gerade deshalb so erfolgreiche Geschäftsidee der Gründer. Getrunken wird immer, mithin gerührt. Ob zuhause oder unterwegs: Kaffeegenuss gehört in Italien zur Lebensqualität, und auch Getränke-Automaten und Coffee-to-go haben ihren festen Kundenkreis. In der Tankstelle, am Bahnhofskiosk, im Flughafen − überall kommt der Kaffee-Spatel zum Einsatz, wird millionenfach ge- und verbraucht. Grund genug, ihn in großen Mengen und täglich aufs Neue zu produzieren.
Einweg-Kaffee-Spatel aus PP; gefertigt auf einer VE2300, 64fach in 4,1 Sekunden.
Und auch dabei sind die Manager der Etna Plastics ihrer Strategie der Wirtschaftlichkeit durch Gradlinigkeit treu geblieben. Zwei Varianten sind es, die sie zur Auswahl stellen: ein langer und ein kurzer Stick. Und obgleich ihre Kunden perfekt bedient werden, mit individuell bedruckten Verpackungen, und je nach Wunsch gebrauchsfertig konfektioniert − die Sticks darin sind immer die gleichen. Leichtgewichte aus PP von gerade mal 0,6 Gramm, millionenfach produziert, u.a. auf einer Zhafir Venus Serie, mit einem 64-fach-Werkzeug und 230 Tonnen Schließkraft. In 4,1 bis 4,3 Sekunden.
Dass sich die Führungsriege der Etna Plastics s.r.l. nicht auf ihren Erfolg ausruhen mag, zeigt ihre Entschlossenheit auf der Suche nach mehr Effizienz. Schon bei Zeiten haben sie eine vollelektrische Maschine in die Fertigung integriert. Ein Einstieg, der ihr Interesse für diese Technologie nur noch stärker schürte. Als es schließlich zum intensiven Austausch mit dem Vertriebsingenieur von IMG kam, war der Weg zur ersten Venus frei.
„Wir hatten bereits gute Erfahrungen mit unserer ersten vollelektrischen Maschine gemacht. Wir wussten, dass das die Zukunft für uns sein wird und dass unsere nächste Investition genau in diese Richtung geht. Für eine Venus haben wir uns entschieden, weil sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Sie ist grundsolide im Design, hat sehr gute Parameter, und nachdem wir sie testen durften, konnten wir feststellen, dass die von Zhafir kommunizierten Leistungsparameter absolut der Realität entsprechen. Wir waren angenehm überrascht. Natürlich war es für uns wichtig, hier in Italien einen Partner wie IMG zu haben, mit einem guten Service und kompetenter Beratung in unserer Sprache“ erläutert Giuseppe Massimiliano Arcidiacono, einer der Manager von Etna Plastics.
Bislang ist die VE 2300 die einzige Zhafir Maschine im Hause Etna. Doch allein der Leistungs- und Effizienzvergleich mit den vier anderen Spritzgießmaschinen − drei Hydraulische und die Vollelektrische eines anderen Herstellers − bringt Davide Bonfadini zu der Überzeugung, dass die Venus schon bald Gesellschaft bekommen wird.